gottgewollt
Die grauen Schwestern von der heiligen Elisabeth
Das Projekt
Seit 125 Jahren prägen die Schwestern von der heiligen Elisabeth mit ihrem ordenstypischen grauen Habit das Stadtbild von Halle. Die ersten drei Schwestern kamen 1891 in die Stadt. Sie wurden hierherberufen, um zu helfen, wo die Not am größten war. Die Klosterfrauen bezogen eine Mietwohnung im Graseweg und begannen mit der Suppenausgabe für arme Schulkinder. Aus den Anfängen im Graseweg wuchs eine Schwesterngemeinschaft, zu der in ihren Hochzeiten
mehr als 100 Ordensfrauen gehörten. Sie waren und sind in der Kranken-, Kinder- und Altenpflege, in der Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge tätig und versorgen Bedürftige am Elisabeth-Tisch.
Heute leben noch 34 Schwestern in Halle. Es ist die letzte Generation; die gesamte deutsche Ordensgemeinschaft hat keinen Nachwuchs. Mit ihnen wird die Gemeinschaft der Grauen Schwestern in Halle und in der deutschen Provinz zu Ende gehen.
Wir haben das Leben der Grauen Schwestern mit einem Bild-/Interviewband und einer mobilen Ausstellung porträtiert. Das Projekt wurde im vergangenen Jahr von Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt mit zwei Arbeitsstipendien gefördert.
Blick ins Buch
Über uns
Tina Pruschmann
1975 geboren, aufgewachsen in Gera, Leipzigerin. Der Versuch, einen ordentlichen Beruf zu ergreifen, führte mich in Juravorlesungen, an eine Förderschule, in eine psychiatrische Klinik und in das Lehrerzimmer einer Berufsfachschule. Studiert habe ich Soziale Verhaltenswissenschaft und Soziologie. Mein Debütroman „Lostage“ ist 2017 im Residenz Verlag erschienen. Gegenwärtig arbeitete ich als Autorin, Texterin und schreibe an einem zweiten Roman. Als Autorin werde ich vertreten von der Literaturagentur Partner & Propaganda.
Marco Warmuth
1980 im Herzen Sachsens geboren. Mit 14 Jahren kaufte ich von meinem Jugendweihegeld die erste Kamera. Nach dem Abitur ging ich zur Bundeswehr und im Anschluss daran in die Ausbildung zum Mediengestalter. Es folgte ein Kommunikationsdesign-Studium in Dessau und an der HfKuD Burg Giebichenstein in Halle. In der Fotoklasse von Ute Mahler und Vincent Kohlbecher machte ich den Master in Fotografie an der HAW Hamburg. Bereits während des Studiums arbeitete ich als freiberuflicher Fotograf und assistierte in Halle, Hamburg und Berlin. Seit einigen Jahren lehre ich Grundlagen der Fotografie an der UDK Berlin und der HfKuD Burg Giebichenstein in Halle. Heute lebe und arbeite ich in Halle, fahre gern Motorrad, darf beim Basketball nur noch zusehen und mag Schokoladeneis.
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