gottgewollt

Die grauen Schwestern von der heiligen Elisabeth

Das Projekt

Seit 125 Jahren prägen die Schwestern von der heiligen Elisabeth mit ihrem ordenstypischen grauen Habit das Stadtbild von Halle. Die ersten drei Schwestern kamen 1891 in die Stadt. Sie wurden hierherberufen, um zu helfen, wo die Not am größten war. Die Klosterfrauen bezogen eine Mietwohnung im Graseweg und begannen mit der Suppenausgabe für arme Schulkinder. Aus den Anfängen im Graseweg wuchs eine Schwesterngemeinschaft, zu der in ihren Hochzeiten
mehr als 100 Ordensfrauen gehörten. Sie waren und sind in der Kranken-, Kinder- und Altenpflege, in der Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge tätig und versorgen Bedürftige am Elisabeth-Tisch.

Heute leben noch 34 Schwestern in Halle. Es ist die letzte Generation; die gesamte deutsche Ordensgemeinschaft hat keinen Nachwuchs. Mit ihnen wird die Gemeinschaft der Grauen Schwestern in Halle und in der deutschen Provinz zu Ende gehen.

Wir haben das Leben der Grauen Schwestern mit einem Bild-/Interviewband und einer mobilen Ausstellung porträtiert. Das Projekt wurde im vergangenen Jahr von Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt mit zwei Arbeitsstipendien gefördert.

Bild-/Interviewband „gottgewollt“

Erscheinungsdatum: 24. Juli 2019
Mitteldeutscher Verlag

20 × 26 cm, 320 Seiten
143 Farbfotos / 18 Interviews
Hardcover mit Heißfolienprägung und Lesebändchen
gedruckt auf Symbol Tatami von Fedrigoni mit 6 Farben

Verkaufspreis: 60,00 Euro / Stück

Buch und Ausstellung werden erstmalig anlässlich des Sommerfestes der Kongregation am 24.Juli 2019 im Provinzhaus in Berlin präsentiert.

Ausstellung „gottgewollt“

In der Ausstellung werden Interviewzitate und 37 Fotografien in drei unterschiedlichen Formaten und Kategorien gezeigt. Bei den Rahmen handelt sich um entspiegelte Objektrahmen, bestückt mit Fotoprints auf Papier von Hahnemühle.

1. Porträtaufnahmen der Schwestern (6 Stück)
Diese Bilder werden am größten gezeigt. Die Prints entsprechen dem Porträtierten 1:1.
Das Rahmenformat ist 70 × 100 cm.

2. Die Schwestern in Alltagssituationen (25 Stück)
Diese Motive werden in 70 × 50 cm großen Rahmen gezeigt.

3. Stillleben aus dem Kloster (6 Stück)
Die kleinsten Bilder der Ausstellung haben ein Format von 24 × 30 cm.

Blick ins Buch

Galerie

Über uns

Tina Pruschmann

1975 geboren, aufgewachsen in Gera, Leipzigerin. Der Versuch, einen ordentlichen Beruf zu ergreifen, führte mich in Juravorlesungen, an eine Förderschule, in eine psychiatrische Klinik und in das Lehrerzimmer einer Berufsfachschule. Studiert habe ich Soziale Verhaltenswissenschaft und Soziologie. Mein Debütroman „Lostage“ ist 2017 im Residenz Verlag erschienen. Gegenwärtig arbeitete ich als Autorin, Texterin und schreibe an einem zweiten Roman. Als Autorin werde ich vertreten von der Literaturagentur Partner & Propaganda.

Marco Warmuth

1980 im Herzen Sachsens geboren. Mit 14 Jahren kaufte ich von meinem Jugendweihegeld die erste Kamera. Nach dem Abitur ging ich zur Bundeswehr und im Anschluss daran in die Ausbildung zum Mediengestalter. Es folgte ein Kommunikationsdesign-Studium in Dessau und an der HfKuD Burg Giebichenstein in Halle. In der Fotoklasse von Ute Mahler und Vincent Kohlbecher machte ich den Master in Fotografie an der HAW Hamburg. Bereits während des Studiums arbeitete ich als freiberuflicher Fotograf und assistierte in Halle, Hamburg und Berlin. Seit einigen Jahren lehre ich Grundlagen der Fotografie an der UDK Berlin und der HfKuD Burg Giebichenstein in Halle. Heute lebe und arbeite ich in Halle, fahre gern Motorrad, darf beim Basketball nur noch zusehen und mag Schokoladeneis.

„Wir waren jung und das war was Neues, etwas, was nicht alle machten.“

Schwester Stefania
Das Projekt wird unterstützt durch
Kunststiftung Sachsen-Anhalt
Kloster Bergesche Stiftung

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