17 10, 2018

Shades of Grey

2018-10-17T13:28:09+00:00

Die Elisabethschwestern sind auch als graue Schwestern bekannt. Den Namen verdanken sie einem grauen Hut, der in der Anfangszeit zur Tracht gehörte. Der Hut verschwand 1924 aus der Ordenskleidung, aber das Grau ist als Farbe für den Alltagshabit geblieben. Neben dem grauen gibt es einen weißen Habit für bestimmte Arbeiten zum Beispiel in der

Shades of Grey2018-10-17T13:28:09+00:00
1 10, 2018

Kill your darlings

2018-10-08T16:53:58+00:00

Nochmal ausdrucken, nochmal lesen, nochmal ordnen, straffen, schleifen. Und manchmal müssen auch schöne Passagen zugunsten einer stimmigen Gesamtdramaturgie weichen. Zu dieser Art von Tätigkeit passen übrigens Bachs Cellosuiten ganz hervorragend. Herzlichen Dank Lektorat Wengorz für die feine Bearbeitung.

Kill your darlings2018-10-08T16:53:58+00:00
19 09, 2018

Feinschliff

2018-10-08T16:56:19+00:00

Gilt für den Text wie für die Bildstrecke: Vor dem Finale kommt alles nochmal auf den Prüfstand. Ganz herzlichen Dank an Ute Mahler für den frischen Blick.

Feinschliff2018-10-08T16:56:19+00:00
20 07, 2018

Im Oberstübchen

2018-10-08T16:55:03+00:00

Wie auf vielen Dachböden sammelt sich auch in einem Kloster unter dem Gebälk das Inventar der Vergangenheit. Die Körbe gehören den Schwestern; mit ihnen sind sie einst ins Kloster eingetreten und wenn sie – wie sie sagen würden – in die Ewigkeit gehen, bleiben dort die Habseligkeiten eines Lebens in selbstgewählter Armut.

Im Oberstübchen2018-10-08T16:55:03+00:00
25 05, 2018

Versteckte Themen

2018-10-08T16:41:35+00:00

Von den bislang 17 interviewten Schwestern berichteten sechs von Flucht oder Vertreibung, die sie als kleine Kinder mehr oder weniger bewusst erlebt haben. Sie erzählten das, ohne dass wir direkt danach gefragt haben. Das ist natürlich keineswegs repräsentativ, zeigt aber wie unbeendet Flucht sein kann.

Versteckte Themen2018-10-08T16:41:35+00:00
16 05, 2018

Recherchefundstück

2018-10-08T16:31:18+00:00

Recherchefundstück und eher nichts für emanzipierte Gemüter: Aus einem Empfehlungsschreiben von 1843 über die Ordensgründerinnen, die zu diesem Zeitpunkt gestandene Frauen zwischen Mitte 20 und Mitte 30 waren: „Es leben hierorts in einem bescheidenen Stübchen eines der Altaristenhäuser drei Mädchen (...) Alle sind kindlich fromm, unbescholten und von jedermann geachtet.“ (*Altaristen sind Priester mit besonderen

Recherchefundstück2018-10-08T16:31:18+00:00
14 05, 2018

Heimweh nach Burgwalde

2018-10-08T16:32:51+00:00

Fast ihr gesamtes Berufsleben lang hat Schwester Marcella auf dem Klostergut Burgwalde gearbeitet, einem landwirtschaftlichen Betrieb des Ordens im Landkreis Eichsfeld. Sieben Schwestern und ein paar angestellte Arbeiter kümmerten sich um Kühe (ca 75), mehr als 60 Gänse, ein paar hundert Hühner, Schweine, Enten, Pferde, 500 Hektar Ackerland, einen großen Garten und Wald mit Förster.

Heimweh nach Burgwalde2018-10-08T16:32:51+00:00